Das Anliegen...
Mit Hilfe von Spenden sollen die Kosten für den
Lebensunterhalt hilfsbedürftiger Kinder abgedeckt werden. Die Kinder erhalten neben der schulischen Förderung in unseren Schulen und Heimen regelmäßige und kräftige Mahlzeiten, Schulkleidung und Schulmaterial, Unterkunft und erzieherische Betreuung.
Es ist uns wichtig, dass möglichst viele Kinder die Möglichkeit haben, eine Schule besuchen zu können. Für diejenigen, die aus abgelegenen Dörfern kommen, ist dies allerdings ohne die Unterbringung in einem Kinderheim (Internat) nicht möglich.
Eine
gute Schulausbildung ist für arme Kinder das Kapital, mit dem sie ihr späteres Leben gestalten und meistern können. Viele Kinder begleiten wir auch über den Schulabschluss hinaus und ermöglichen ihnen durch unsere finanzielle Unterstützung eine berufliche Ausbildung. Wir leisten daher durch diese Aktion
Hilfe zur Selbsthilfe.
Sie interessieren sich für eine Kinderpatenschaft? Sie möchten einem Kind in Indien Gutes tun und ihm zu einem besseren Start ins Leben verhelfen?
Die Idee...
Der Wunsch, eine finanzielle Unterstützung mit einem konkreten Menschen zu verbinden, ist sehr verständlich. Als Spender möchte man wissen, wo das Geld ankommt und wie es ein namentlich bekanntes Kind in seiner Entwicklung fördert. Das Verhältnis zwischen Spender und Empfänger bleibt auf diese Weise nicht anonym, sondern wird persönlicher.
Aus dieser Motivation wurde vor über 25 Jahren durch engagierte Bad Emser Familien der "Aktion 365" die Patenschaftshilfe für unsere Arbeit in Indien ins Leben gerufen. Auf eine
Rundfunkaktion hin fanden sich spontan viele Menschen bereit, diese Aktion zu unterstützen. Diese Hilfe war keineswegs nur ein kurzfristiges Strohfeuer, denn viele der damaligen "Pioniere" gehören seit den Anfängen zum Kreis unserer Freunde und Förderer.
Erfahrungen und Entwicklungen...
Im Laufe der Jahre hat es sich jedoch gezeigt, dass diese Form der Patenschaftshilfe nicht so günstig war. Die Bevorzugung eines einzelnen Kindes führte leicht zu Spannungen und Ungerechtigkeiten unter den Kindern selbst, aber auch in der jeweiligen Dorfgemeinschaft.
Außerdem werden oft
falsche Hoffnungen geweckt, sowohl bei den "Pateneltern" als auch bei den Familien der gesponsorten Kinder, die oft gar nicht erfüllt werden können. Das führt auf beiden Seiten zu Enttäuschungen und nicht selten zu einem gewissen Anspruchsdenken der Familien der Kinder. Auch ist ein
direkter Kontakt mit dem Kind schwierig, eigentlich unmöglich. Das Kind kennt nicht die Sprache des Wohltäters und braucht Hilfe
ehe es lesen und schreiben kann. Für die Schwestern wäre es eine unzumutbare Belastung, mit allen Patenfamilien eine schriftliche Verbindung zu halten.
Andere Vorzeichen, aber dasselbe Ziel...
Deshalb haben wir uns in Absprache mit unseren indischen Mitschwestern bereits vor einigen Jahren entschlossen, statt der Einzelpatenschaften die
Projekte zu
fördern, in denen Kinder betreut werden: beispielsweise Schulen, Kinderheime und Slums - um so mitzuhelfen, möglichst vielen bedürftigen Kindern eine Zukunft zu geben.
Die Freunde und Wohltäter, die ihre Unterstützung unter anderen Vorzeichen begonnen hatten, haben dies eingesehen und waren damit einverstanden. Armen und bedürftigen Kindern zu helfen, ist weiterhin das
Grundanliegen dieser Aktion.
Andere Ordensgemeinschaften haben vergleichbare Erfahrungen gemacht und handhaben dies ebenso.
Konkrete Hilfsmöglichkeit...
Wenn Sie unsere Arbeit in Indien im geschilderten Sinne in Form einer Patenschaft unterstützen wollen, dann bedeutet dies konkret, dass Sie entweder monatlich, viertel- oder halbjährig oder einmal im Jahr eine Ihnen angemessene Spende auf unser Patenschaftskonto überweisen. Die Höhe des Beitrages ist Ihnen überlassen. Als ungefähre Richtlinie ist zu sagen, dass wir
für den Unterhalt eines Kindes monatlich ca. 15 bis 20 Euro benötigen. Diese Summe wird von uns ungekürzt und ohne großen Verwaltungsaufwand nach Indien quartalsmäßig an mehr als 15 entsprechende Kinderprojekte weitergeleitet.
Mit den für die Patenschaften verantwortlichen Schwestern in Indien stehen wir in ständigem guten Kontakt. Außerdem kenne ich unsere Hilfsprojekte durch meine Besuche in Indien persönlich.
Eine Patenschaft ist eine absolut
freiwillige Hilfe. Sie kann jederzeit wieder aufgehoben werden. Da unsere Ordensgemeinschaft vom Finanzamt Koblenz als gemeinnützig und mildtätig anerkannt ist, können Spenden steuerlich abgesetzt werden.
Bitte überweisen Sie regelmäßige Patenschaftsspenden auf folgendes Konto:
Sparkasse Koblenz
Schwestern vom Heiligen Geist
BLZ 570 501 20
Kontonummer 68841
Vermerk: Patenschaft für Indien
Bitte geben Sie bei der Erstüberweisung Ihre
vollständige Adresse an, damit wir Ihnen danken und eine Spendenbescheinigung ausstellen können.
Eine Spendenbescheinigung über die Gesamtsumme stellen wir in der Regel am Ende des Jahres aus und schicken Ihnen diese mit unserer Weihnachtspost aus Indien zu.
Gerne bin ich bereit, Ihnen weitere Informationen zukommen zu lassen.
Schwester M. Sapientia de Hasque, Generaloberin
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