Schwestern v. Hl. Geist. Mutterhaus Marienhof. Moselweißer Straße 122-128. 56073 Koblenz. Telefon 0261/4042-0.
Berichte
Bericht der Provinzoberin aus Indien - 2009

Schwester Agnes berichtet in Ihrem Weihnachtsgruß vom Leben und Wirken der Gemeinschaft in Indien. Dies macht Sie deutlich an konkreten Einzelbeispielen. Außerdem berichtet Sie und Ihre Mitschwestern von verschiedenen Projekten und deren Entwicklung:

  Tansania in Afrika

Nun berichten wir über unseren Einsatz in der neuen Missionsstation in Tansania in der Region Morogoro im Dorf Ujamaa- Msolwa. Drei unserer Schwestern sind dort eingesetzt.

Die einheimischen Leute schenken ihnen Vertrauen und sind sehr gastfreundlich. Da gibt es 125 anerkannte Stämme mit jeweils eigenen Sitten, Kulturen und Gebräuchen. Ein großer Teil der Leute dort gehören zum Islam oder sie sind Christen. Sie leben miteinander in Frieden.

Unsere Schwestern wohnen noch in einem Miethaus. Dank der Hilfe unserer deutschen Freunde und Wohltäter ist es uns möglich geworden ein Haus zu bauen, in dem 100 arme Kinder und auch die Schwestern wohnen können. Große Unterstützung für dieses Projekt erhielten wir von unserem Katholischen Klinikum in Koblenz. Dafür sind wir sehr dankbar.

In dem Gebiet gibt es keine Ärzte und Gesundheitszentren, aber es gibt kleine Shops ("Tante Emmaläden"), in denen die Leute Medikamente kaufen können. So entscheiden die Geschäftsleute, welche Medikamente die Patienten einnehmen sollen. Ärzte sind Mangelware!

Die Bewohner in Msolwa und Umgebung sind meistens Analphabeten. Jedes Dorf hat eine staatliche Schule in der Landessprache. Der Staat besitzt viel Land um die Schule herum. Die Schüler gehen mit Besen und Spaten zur Schule und anstelle von Unterricht arbeiten sie draußen und säubern das Gelände.

Acht Kilometer vom Flughafen Dar Es Salaam entfernt konnten wir ein kleines Grundstück mit einem neu erbauten Gebäude, dank Ihrer Spenden, käuflich erwerben. Es ist gut eine zweite Missionsstation zu haben, damit die Schwestern sich gegenseitig helfen können.

Die afrikanische Mission fasst allmählich Wurzeln und wir beten und hoffen, dass das kleine Samenkorn weiter wächst. Übrigens: Freuen Sie sich mit uns, denn eine erste afrikanische Kandidatin hat sich bereits zu uns gesellt. Wie Sie sehen, gibt es dort viel zu tun. "Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige".

 

 

Berichte über unsere Arbeit im Jahr 2009:





Liebe Missionsfreunde,

wir Schwestern wissen schon lange, dass viele von Ihnen nicht nur von Ihrem "Überfluss" spenden, sondern von dem, was Sie eigentlich auch selbst für Ihren Lebensunterhalt brauchen. Wir hören, dass auch in Deutschland das Leben teurer geworden ist, dass es dort viele Menschen gibt, die unter dem Existenzminimum leben müssen, selbst viele Kinder.

Umso mehr freut es uns, dass Sie uns trotzdem nicht vergessen und im Stich lassen. Gutes, das wir tun, "zahlt sich immer aus"! Der Same der Liebe, den Sie durch Ihre Hilfe aussäen, wird aufgehen. Dessen bin ich sicher. Und dafür bin ich sehr dankbar. Im Folgenden will ich anhand einiger weniger Beispiele versuchen Ihnen kurz zuberichten, wie wir Menschen, Dank Ihrer Unterstützung, helfen konnten.

Ihre Schwester M. Agnes, Provinzoberin