Schwestern v. Hl. Geist. Mutterhaus Marienhof. Moselweißer Straße 122-128. 56073 Koblenz. Telefon 0261/4042-0.
Berichte
Bericht der Provinzoberin aus Indien - 2009

Schwester Agnes berichtet in Ihrem Weihnachtsgruß vom Leben und Wirken der Gemeinschaft in Indien. Dies macht Sie deutlich an konkreten Einzelbeispielen. Außerdem berichtet Sie und Ihre Mitschwestern von verschiedenen Projekten und deren Entwicklung:

  Schulzentren Dilasagram und Karunasadan im Staat Maharashtra und Kasipatanam im Staat Andhra Pradesh

Auch in diesem Jahr haben 192 Schüler der Schulen in Dilasagram und Karunasadan nach der 10. Klasse einen guten Schulabschluss machen können. Damit haben diese jungen Menschen die Voraussetzung für einen guten Start ins Leben erworben.

In unserer Schule in Kasipatanam werden Jungen und Mädchen aufgenommen, die noch nicht eingeschult waren oder aus familiären Gründen die Schule wieder abgebrochen haben. Sie mussten mithelfen für den Unterhalt der Familie zu sorgen. Sie werden bei uns durch Nachhilfeunterricht vorbereitet, damit sie später in eine reguläre Schule aufgenommen werden können.

95 Kinder konnten auf diese Weise den Anschluss in der Schule schaffen. Derzeit sind 45 Kinder in der Vorbereitungsgruppe.

  Englisch-Medium Schule in Lonikant bei Puna

In Lonikant bei Puna, 23 Kilometer von unserem Provinzhaus entfernt, eröffneten wir vor 4 Jahren eine Schule mit Kindergarten in englischer Sprache. Die Schule hat in diesem Jahr bereits 280 Schüler bis zur 3. Schulklasse. Das bestehende kleine Schulgebäude musste durch einen Neubau für die oberen Klassen erweitert werden. Die Einweihung des neuen Schulgebäudes ist für den 21. Dezember 2009 geplant.

 

Berichte über unsere Arbeit im Jahr 2009:





Liebe Missionsfreunde,

wir Schwestern wissen schon lange, dass viele von Ihnen nicht nur von Ihrem "Überfluss" spenden, sondern von dem, was Sie eigentlich auch selbst für Ihren Lebensunterhalt brauchen. Wir hören, dass auch in Deutschland das Leben teurer geworden ist, dass es dort viele Menschen gibt, die unter dem Existenzminimum leben müssen, selbst viele Kinder.

Umso mehr freut es uns, dass Sie uns trotzdem nicht vergessen und im Stich lassen. Gutes, das wir tun, "zahlt sich immer aus"! Der Same der Liebe, den Sie durch Ihre Hilfe aussäen, wird aufgehen. Dessen bin ich sicher. Und dafür bin ich sehr dankbar. Im Folgenden will ich anhand einiger weniger Beispiele versuchen Ihnen kurz zuberichten, wie wir Menschen, Dank Ihrer Unterstützung, helfen konnten.

Ihre Schwester M. Agnes, Provinzoberin