Schwestern v. Hl. Geist. Mutterhaus Marienhof. Moselweißer Straße 122-128. 56073 Koblenz. Telefon 0261/4042-0.
Berichte
Bericht der Provinzoberin aus Indien - 2009

Schwester Agnes berichtet in Ihrem Weihnachtsgruß vom Leben und Wirken der Gemeinschaft in Indien. Dies macht Sie deutlich an konkreten Einzelbeispielen. Außerdem berichtet Sie und Ihre Mitschwestern von verschiedenen Projekten und deren Entwicklung:

  Schwester Stella aus Kerala schreibt: Hilfe für schwerkranke Eltern

In der Nachbarschaft unseres Klosters gibt es eine Familie mit zwei Kindern. Beide Eltern leiden an der unheilbaren Krankheit AIDS. Dazu hat die Mutter Diabetes, hohen Blutdruck und Anämie. Höchste Armut und Sozialstigma brachten große Verzweiflung in ihr Leben. Für die Medikamente allein benötigt die Familie monatlich Rupien 2.000,- und hat kaum etwas zu essen. Obwohl der Vater Anstreicher ist, ist er nicht in der Lage zu arbeiten. Ein Kind wurde bei einer Tante untergebracht. Die Betreuung des zweiten Kindes haben wir Schwestern im Rahmen einer Patenschaft übernommen. Die Familie erhält dazu auch täglich Lebensmittel und Medikamente.

In zwei Konventen, Shantidham und Jyothir Bhavan in Kerala, feierten die Schwestern den internationalen Tag der Senioren. Alle alten Menschen der Umgebung waren eingeladen. Die verantwortlichen Pfarrer nahmen das Angebot gerne an und unterstützten es nach Kräften. Mehr als 150 Leute zwischen 70 und 95 Jahren folgten der Einladung.

Es war das erste Treffen dieser Art. Nach einer feierlichen Hl. Messe hatten die Frauengruppen aus den Pfarreien ein gutes Essen vorbereitet. Zum Schluss erhielten alle ein kleines Geschenk. Diese Versammlung war für die alten Menschen ein besonderer Höhepunkt in ihrem alltäglichen Leben, den sie sicher in guter Erinnerung behalten werden. Für uns Schwestern steht jedenfalls fest, dass es nicht das letzte Treffen dieser Art war.

 

Berichte über unsere Arbeit im Jahr 2009:





Liebe Missionsfreunde,

wir Schwestern wissen schon lange, dass viele von Ihnen nicht nur von Ihrem "Überfluss" spenden, sondern von dem, was Sie eigentlich auch selbst für Ihren Lebensunterhalt brauchen. Wir hören, dass auch in Deutschland das Leben teurer geworden ist, dass es dort viele Menschen gibt, die unter dem Existenzminimum leben müssen, selbst viele Kinder.

Umso mehr freut es uns, dass Sie uns trotzdem nicht vergessen und im Stich lassen. Gutes, das wir tun, "zahlt sich immer aus"! Der Same der Liebe, den Sie durch Ihre Hilfe aussäen, wird aufgehen. Dessen bin ich sicher. Und dafür bin ich sehr dankbar. Im Folgenden will ich anhand einiger weniger Beispiele versuchen Ihnen kurz zuberichten, wie wir Menschen, Dank Ihrer Unterstützung, helfen konnten.

Ihre Schwester M. Agnes, Provinzoberin