Schwestern v. Hl. Geist. Mutterhaus Marienhof. Moselweißer Straße 122-128. 56073 Koblenz. Telefon 0261/4042-0.
Berichte
Bericht der Provinzoberin aus Indien - 2009

Schwester Agnes berichtet in Ihrem Weihnachtsgruß vom Leben und Wirken der Gemeinschaft in Indien. Dies macht Sie deutlich an konkreten Einzelbeispielen. Außerdem berichtet Sie und Ihre Mitschwestern von verschiedenen Projekten und deren Entwicklung:

  Arunachal Pradesh

Eine kleine Gruppe unserer Schwestern ist seit einigen Jahren im Staat Arunachal Pradesh, ganz im Norden Indiens, fast an der Grenze zu China gelegen, im Einsatz und wirkt dort sehr segensreich. Zwei Schwestern arbeiten als Lehrerinnen in der Schule der Patres. Im vergangenen Jahr haben wir ein Haus aus Bambus mit einem Wellblechdach erbaut. In diesem Haus wohnen jetzt die Schwestern mit 15 Mädchen. Die Kinder besuchen die Schule der Patres.

Die Pfarrei hat 9 Dörfer zu betreuen. Die Dörfer liegen ganz hoch im Gebirge und sind nur mühsam zu erreichen. Einmal hatte ein Kind ein Bein gebrochen. Unendlich weite Fahrten über Berg und Tal waren zurückzulegen, um zu einem Arzt zu gelangen. Im Vergleich zu besser zivilisierten Gegenden gibt es in Arunachal Pradesh, wohl durch die einfache Lebensweise bedingt, relativ wenig Erkrankungen. Aber die Menschen, die krank werden, sterben oft, weil es an ärztlicher Hilfe und Medikamenten fehlt.

 

Berichte über unsere Arbeit im Jahr 2009:





Liebe Missionsfreunde,

wir Schwestern wissen schon lange, dass viele von Ihnen nicht nur von Ihrem "Überfluss" spenden, sondern von dem, was Sie eigentlich auch selbst für Ihren Lebensunterhalt brauchen. Wir hören, dass auch in Deutschland das Leben teurer geworden ist, dass es dort viele Menschen gibt, die unter dem Existenzminimum leben müssen, selbst viele Kinder.

Umso mehr freut es uns, dass Sie uns trotzdem nicht vergessen und im Stich lassen. Gutes, das wir tun, "zahlt sich immer aus"! Der Same der Liebe, den Sie durch Ihre Hilfe aussäen, wird aufgehen. Dessen bin ich sicher. Und dafür bin ich sehr dankbar. Im Folgenden will ich anhand einiger weniger Beispiele versuchen Ihnen kurz zuberichten, wie wir Menschen, Dank Ihrer Unterstützung, helfen konnten.

Ihre Schwester M. Agnes, Provinzoberin